Willkommen im Club. Das Problem hat fast jeder Wohnmobil-Ausbauer.
Eine eigene Dusche im Camper bedeutet Privatsphäre und Komfort unterwegs. Du machst dich frisch, wann du willst, und kannst nach einem langen Tag draußen direkt im Camper duschen. Ohne öffentliche Sanitäranlagen, ohne Pflicht zum Campingplatz, ohne Kompromisse bei der Standortwahl. Genau das ist für viele der Kern von Vanlife: Unabhängigkeit auch beim Bad.
Du hast drei Wege:
Standard kaufen – günstig, passt fast nie.
Selber bauen – volle Kontrolle, kostet ein Wochenende.
Nach Maß konfigurieren – Sofortpreis, passt ab Werk.
Die kurze Antwort vorweg: Für die meisten Camper ist eine Duschwanne nach Maß aus Aluminium die beste Wahl. Aluminium ist leicht und rostet nicht – genau das , was im Van zählt. Du bekommst L-Form, Phase und Ausklinkung in einem Bestellvorgang, passgenau ab Werk, ohne Wochenendprojekt.
Warum eine normale Duschwanne im Wohnmobil fast nie passt
Ein Camper ist kein Badezimmer. Der Raum hinter der Hecktür oder in der Heckgarage ist selten rechteckig, eben oder symmetrisch. Genau da scheitern 90 % aller Standard-Duschwannen:
Radkästen beanspruchen auf einer oder beiden Seiten 5 bis 15 cm Platz. Eine rechteckige Duschwanne passt selten ohne Verlust an Grundfläche oder ohne unsaubere Spalte neben dem Radkasten.
Querträger und Fahrzeugstruktur, etwa im Sprinter, Crafter oder Ducato, laufen quer durch den Ladeboden. Die Wanne muss entweder darüber liegen (höhere Stufe) oder präzise ausgeklinkt werden.
Randhöhe: Standard-Duschwannen haben oft 10 bis 15 cm Rand. Im Camper sind 3 bis 5 cm das Maximum, sonst wird die Türöffnung zur Stolperfalle.
Gewicht: Keramik-Duschwannen wiegen 25 bis 40 kg. Im Wohnmobil zählt jedes Kilo, besonders wenn die Zuladung schon knapp ist.
Eine Standard-Wohnmobil-Dusche funktioniert nur bei Fahrzeugen mit ebenem Heck, ohne Radkasten-Überstand und mit großzügiger Einstiegshöhe. Das ist eher die Ausnahme. Die meisten Van-Ausbauten haben Radkasten-Überstand oder strukturelle Einschränkungen, die eine Standardwanne ausschließen.
Die drei Wege im Direktvergleich
Kriterium | Standard kaufen | Selber bauen | Nach Maß konfigurieren |
Preis | 80 bis 200 € | 40 bis 120 € Material plus Zeit | ca. 150 bis 350 € fertig |
Zeitaufwand für dich | 30 Min (Kauf plus Einbau) | 8 bis 20 Stunden | 15 Min konfigurieren |
Passgenauigkeit | Selten, meist Kompromiss | Maximal, wenn du’s kannst | Maximal, ab Werk |
Wasserdichtheit Ecken | Serie, aber nicht individuell | Nur mit Schweißerfahrung | Verschweißt ab Werk |
Gewicht | Hoch (Keramik 25 bis 40 kg) | Mittel (je nach Material) | Niedrig (Aluminium 2 mm) |
Langlebigkeit | 5 bis 10 Jahre im Wohnmobil | Hängt von der Ausführung ab | 10+ Jahre, rostet nicht |
Risiko | Passt nicht, dann Nacharbeit | Fehler heißt nochmal von vorn | Gering, Preis vorher sichtbar |
Ehrlich: Jede der drei Optionen hat ihre Berechtigung. Aber nur eine kombiniert Passform, Preis und Langlebigkeit ohne großen Zeitaufwand.
Fotos: Natalia (Instagram @nati_inavan)
Fahrzeugmodelle und typische Einbaumaße
Je nachdem, welchen Van du ausbaust, sehen die Platzverhältnisse im Heck komplett anders aus. Hier sind Richtwerte für die gängigsten Modelle, damit du weißt, welche Wannenform für dein Fahrzeug Sinn macht, bevor du in den Konfigurator gehst.
Wichtig: Die folgenden Maße sind Richtwerte. Sie können je nach Radstand, Innenverkleidung und Ausbauzustand stark variieren. Miss immer selbst, bevor du konfigurierst. Am besten mit Wasserwaage und Maßband, idealerweise nach Demontage der seitlichen Innenverkleidung.
Fahrzeug | Typischer Heckplatz (B × T) | Radkasten-Überstand | Empfohlene Wannenform |
Mercedes Sprinter 907 | 1600 × 700 mm | ca. 120 mm | L-Form oder Rechteck mit Ausklinkung |
VW Crafter | 1580 × 680 mm | ca. 110 mm | L-Form mit Phase |
Fiat Ducato / Jumper / Boxer | 1870 × 750 mm | ca. 90 mm | Rechteck mit Ausklinkung |
VW T5 / T6 / T6.1 | 1200 × 500 mm | ca. 150 mm | L-Form (Platz hinter Radkasten nutzen) |
Renault Master / Nissan Interstar | 1650 × 700 mm | ca. 100 mm | Rechteck oder L-Form |
Sprinter 907: Im Heck hinter der Hecktür hast du typisch ca. 1600 × 700 mm Grundfläche. Der rechte Radkasten ragt etwa 120 mm in die Wanne. Mit einer L-Form-Duschwanne nutzt du die Fläche komplett, statt 10 % der Grundfläche zu verschenken. Eine passgenaue Wohnmobil-Dusche ist hier wichtig, um den vorhandenen Platz wirklich auszunutzen.
T5/T6: Der Platz ist deutlich knapper, dafür sind die Radkästen proportional größer. Hier macht eine L-Form besonders Sinn, weil du den Bereich zwischen Radkasten und Hecktür voll nutzt, ohne einen zu schmalen Durchgang zu bauen. Die richtige Dusche im Camper sorgt dann für ordentlichen Komfort auf wenig Fläche.
Unser Tipp: Miss mit der Wasserwaage aus, nicht mit dem Zollstock über den Radkasten drüber. Der Radkasten ist meistens nicht senkrecht, sondern nach innen gewölbt. Da verschätzt du dich schnell um 20 bis 30 mm.
Option 1: Standard-Duschwanne kaufen
Für wen das Sinn macht: Du hast einen Wohnwagen mit ebenem Heck, keinen oder kaum Radkasten-Überstand im Duschbereich, und die Einstiegshöhe ist dir egal. Oder du baust ein Expeditionsfahrzeug auf LKW-Basis, wo Platz keine Rolle spielt. Da kann eine Standard-Wohnmobil-Dusche eine einfache Lösung sein.
Materialien im Markt-Check
Acryl – leicht (5 bis 8 kg), günstig (80 bis 150 €), aber empfindlich gegen Kratzer und UV. Acryl ist im Camper grundsätzlich tauglich, wenn der Unterbau die ganze Fläche stützt und die Wanne nicht punktuell belastet wird. Bei mangelhafter Unterstützung oder dauerhafter Vibration können nach mehreren Jahren Haarrisse entstehen. Meist nicht am Material selbst, sondern an Stellen mit zu wenig Auflagefläche.
GFK (Glasfaser) – stabiler als Acryl, materialseitig sehr langlebig (im Bootsbau halten Wannen Jahrzehnte), aber schwerer (10 bis 15 kg). Die Oberfläche kann mit der Zeit matt werden, lässt sich bei Bedarf aber polieren oder nachbehandeln. Reparaturen an Beschädigungen sind möglich, aber fummelig.
Keramik – im klassischen Van-Ausbau unüblich. Durch Gewicht und Bruchgefahr bei Erschütterungen meist die schlechteste Wahl. In großvolumigen Reisemobilen mit fester Sanitärzelle wird Keramik gelegentlich verbaut. Im Selbstausbau lohnt sie sich aus unserer Sicht selten.
Was beim Einbau oft unterschätzt wird
Ablaufposition zuerst klären. Fast jedes Fahrzeug steht leicht schief. Prüf mit der Wasserwaage, wo der tiefste Punkt liegt. Da kommt der Ablauf hin, nicht in die Mitte. Sonst bleibt nach jeder Dusche Restwasser stehen.
Grauwasser gehört in einen festen Tank. Einfach ablassen ist auf Stellplätzen und in der Natur überall verboten. Entsorgung nur an Stationen. Ein fest eingebauter Tank ist praktisch immer die richtige Lösung: auf jedem Stellplatz nutzbar und in manchen Ländern sogar Voraussetzung für die Womo-Zulassung. Frostsicher und zugänglich montieren.
Unterbau wasserfest aufbauen. Wasserfest verleimtes Multiplex oder HPL, darüber eine Dichtbahn, dann erst die Wanne. Niemals OSB. Saugt sich voll, sobald die Silikonfuge reißt.
Wanne nicht zu groß kaufen. Eine zu groß gekaufte Standard-Wanne arbeitet sich im fahrenden Womo frei, die Silikonabdichtung an den Rändern reißt, Wasser läuft in den Zwischenraum zwischen Wanne und Ausbau, und der Holzboden fängt von unten an zu schimmeln. Kein theoretisches Szenario. Das ist der häufigste Grund, warum Ausbauer nach zwei Jahren alles rausreißen und neu machen.
Option 2: Duschwanne selber bauen
Für wen das Sinn macht: Du hast eine Werkstatt, kannst schweißen oder kantest zumindest sauber, hast Zeit und Lust auf ein Wochenendprojekt. Und du willst ein Einzelstück, das du später zeigen kannst.
Die DIY-Methode im Schnellcheck
Alublech oder verzinktes Stahlblech (1,5 bis 2 mm) kaufen, zuschneiden, Kanten um 30 bis 40 mm nach oben biegen, Ecken verschweißen oder falzen, abdichten, einbauen. Der Unterbau ist mindestens so wichtig wie die Wanne selbst: Er muss die komplette Fläche tragen und gegen dauerhafte Feuchtigkeit dicht sein. Ein schlecht abgedichteter Unterbau ist einer der häufigsten Gründe, warum die Dusche im Camper nach zwei Saisons erneuert werden muss.
Realistischer Zeitaufwand
Planen: 2 bis 3 Stunden
Material besorgen (Blech, Ablauf, Silikon): 1 bis 2 Stunden
Zuschneiden und kanten (mit Kantbank): 2 bis 4 Stunden
Ecken schweißen (wenn du es kannst): 1 bis 2 Stunden
Entgraten, Oberfläche vorbereiten, lackieren oder beschichten lassen: 2 bis 4 Stunden plus Wartezeit
Einbau und Abdichten: 2 bis 3 Stunden
Summe: 10 bis 18 Stunden über mehrere Tage verteilt.
Die drei häufigsten Fehler beim Eigenbau
Falzen statt Schweißen. Falze lassen sich mit Dichtmasse abdichten, im Karosseriebau ist das gängige Praxis. Im Camper-Nassbereich, wo das Fahrzeug ständig arbeitet und Vibrationen die Verbindung dauerhaft belasten, ist eine durchgehend verschweißte Ecke aber deutlich langlebiger und wartungsärmer.
Zu dünnes Blech. 1 mm Blech kann funktionieren, wenn der Unterbau die komplette Fläche durchgehend stützt. Sicherer und ohne aufwendige Unterkonstruktion sind 1,5 bis 2 mm. Damit ist die Wanne formstabil, auch wenn der Unterbau leichte Setzungen hat.
Fehlende oder einseitige Beschichtung. Rost entsteht oft an der Unterseite, da wo du nie hinsiehst. Beidseitige Beschichtung ist Pflicht.
Option 3: Duschwanne nach Maß konfigurieren
Warum wir das für die meisten Camper empfehlen: Du kombinierst die Passgenauigkeit des Eigenbaus mit dem Zeitaufwand eines Standardkaufs. Du gibst Maße, Form und Bearbeitungen ein, wir fertigen, beschichten und verschicken. In einem Bestellvorgang.
Was du im Konfigurator direkt einstellen kannst
Grundform: Rechteck, Quadrat oder L-Form (für Radkasten-Ausklinkung)
Phasen: abgeschrägte Kanten für weiche Übergänge zum Ausbau
Ausklinkungen: exakt da, wo Radkasten oder Querträger sitzen
Ablaufposition: wo du sie brauchst, nicht wo sie werkseitig sitzt
Ablaufbereich: optional abgesenkt, damit handelsübliche Ablaufgarnituren sauber sitzen
Randhöhe: von 30 bis 100 mm, du entscheidest
Material: Aluminium
Farbe: pulverbeschichtet in Signalweiß oder Tiefschwarz Feinstruktur matt
Damit passt die Wanne sofort. Kein Anpassen, kein Nachbauen, kein Drumherum-Konstruieren. Der Ablauf sitzt da, wo dein Wasser hinläuft. Die Ausklinkung passt zu deinem Radkasten. Die Randhöhe passt zu deinem Bodenaufbau. Dazu eine pulverbeschichtete Aluminium-Oberfläche: leicht, korrosionsbeständig, pflegeleicht und in zwei Farben erhältlich.
Bei Steel Buddy stellst du L-Form, Phasen und Ausklinkungen direkt im Konfigurator zusammen und siehst den Preis sofort. Ohne Anfrage per Mail, ohne Angebots-Ping-Pong, ohne Warten auf Rückruf.
Unsere Kernbotschaft in einem Satz: Maßgefertigter Aluminium so einfach bestellt wie ein T-Shirt. Preis sofort, montagefertig geliefert.
Material-Entscheidung: Warum Aluminium?
Aluminium ist für die meisten Camper die beste Wahl. Es ist leicht, korrosionsbeständig und rostet nicht – auch dann nicht, wenn die Wanne über Jahre im Dauer-Nassbereich steht. Genau das, was du im Van brauchst: wenig Gewicht und keine Sorge um Rost an der Unterseite. Jede Wanne wird verschweißt und anschließend pulverbeschichtet– das schützt die Oberfläche zusätzlich und macht sie pflegeleicht.
Die nächstbeste Alternative wäre Edelstahl. Der Vergleich zeigt, warum Aluminium im Camper trotzdem die Nase vorn hat:
Material | Gewicht (2 mm, 80×80) | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|---|
Aluminium 2 mm, pulverbeschichtet | ca. 4 bis 5 kg | Leicht, korrosionsbeständig, rostet nicht, geschützte Oberfläche | Weicher, empfindlicher gegen Stöße |
Edelstahl V2A (1.4301) | ca. 7 bis 8 kg | Rostfrei, hygienisch, sehr robust | Schwerer, teurer, sichtbare Schweißnähte |
Kurzfazit: Für nahezu jeden Camper-Ausbau ist Aluminium die richtige Wahl: leicht genug für knappe Zuladung, korrosionsbeständig im Dauer-Nassbereich, durch die Pulverbeschichtung zusätzlich geschützt. Edelstahl ist robuster und rostfrei, wiegt aber rund das Doppelte und kostet mehr – im Van zahlt sich das Gewicht von Aluminium fast immer aus.
Was die meisten vergessen
Bei aller Freude am Konfigurieren: Das sind die Punkte, über die sich Kunden hinterher ärgern, wenn sie sie übersehen haben.
1. Ablaufposition und Anzahl der Abläufe. Standard ist ein Ablauf mittig. Da Fahrzeuge auf Stellplätzen selten exakt waagerecht stehen, ist eine leichte Gefälleführung der Wanne in Richtung Ablauf wichtiger als die exakte Position. Bei sehr langen Wannen kann ein zweiter Ablauf sinnvoll sein. Pauschalisieren lässt sich das nicht, weil es vom typischen Standverhalten und der Innenform abhängt.
2. Randhöhe und Türöffnung. Miss die Höhe der Türöffnung (oder deines Einstiegs), bevor du die Wanne konfigurierst. 4 cm Wannenrand plus 2 cm Ausbau-Boden sind schon 6 cm Stufe. Mehr willst du nicht.
3. Ausklinkung für die Tür. Wenn deine Duschtür bis zum Boden geht, brauchst du eine Ausklinkung an der Türseite, damit die Wanne nicht im Weg ist.
4. Material unter der Wanne. Eine Wanne ist nur so gut wie ihr Unterbau. Sperrholz mit geschlossenporiger Abdichtung oder eine HPL-Platte. Niemals unbehandeltes OSB.
5. Abdichtung zur Karosserie und zum Aufbau. Verwende ein dauerelastisches Dichtmittel wie Sikaflex oder vergleichbare 1K-Polyurethan-Klebdichtstoffe. Reines Silikon wird mit der Zeit hart und reißt. Eine zusätzliche EPDM-Dichtbahn unter dem Wannenrand erhöht die Sicherheit gegen Fugenwasser.
Diese Punkte sind besonders wichtig, wenn du eine Wohnmobil-Dusche planst. Hier entscheiden Passgenauigkeit und Funktion über das Duscherlebnis unterwegs.
So bestellst du richtig – in 5 Schritten
Messe deinen Platz aus. Breite, Tiefe, Randhöhe. Radkasten-Überstand separat. Mit Wasserwaage, nicht per Zollstock.
Entscheide dich für die Form. Rechteck, wenn der Platz es hergibt. L-Form, wenn ein Radkasten im Weg ist.
Öffne den Konfigurator. Maße eintragen, Form wählen, Ausklinkung setzen, Ablaufposition bestimmen.
Farbe festlegen. Standard Schwarz oder Weiß.
Bestellung abschließen. Preis sofort sichtbar, Lieferzeit steht dran, du bezahlst wie in jedem Online-Shop.
Die Reihenfolge ist wichtig: Wer erst konfiguriert und dann misst, fängt oft zweimal an.
Das war’s. Keine Anfrage, kein Anruf nötig, kein Warten auf ein Angebot.
Dein nächster Schritt – je nach Fahrzeug
Für die meisten Camper ist eine Aluminium-Duschwanne nach Maß die beste Wahl: passgenau wie ein Eigenbau, schneller als ein Wochenendprojekt, oft günstiger als Edelstahl-Alternativen.
Welcher Weg für dich konkret am besten passt, hängt vor allem vom Fahrzeug ab:
Du fährst einen Sprinter, Crafter oder Ducato? Dann hast du im Heck meistens 1,6 bis 1,9 m Breite zur Verfügung. L-Form mit Radkasten-Ausklinkung ist bei 80 % dieser Fahrzeuge die beste Lösung.
Du fährst einen VW T5, T6 oder T6.1? Dann zählt jeder Zentimeter. L-Form ist hier fast immer Pflicht, damit du zwischen Radkasten und Hecktür nicht zu schmal wirst.
Baust du ein Expeditionsmobil auf LKW-Basis? Dann hast du Platz. Hier lohnt sich oft eine rechteckige Wanne in XL-Größe oder eine Doppel-Duschwanne mit zwei Abläufen. Schreib uns dein Projekt, wir helfen dir bei der Konfiguration.
Du bist noch ganz am Anfang deines Ausbaus? Dann sieh dir unseren kompletten Ratgeber „Alles für deinen Van-Ausbau“ an. Bodenplatte, Möbelteile und Wannen als Baukasten-System.
Fragen zu deiner Konfiguration? Ruf uns an oder schreib uns eine Email. Wir rufen aktiv zurück, meistens am gleichen Tag. Keine Warteschleife, kein Anfrage-Ping-Pong. Dein Steel Buddy aus Mönchengladbach.
Häufige Fragen zum Duschwannen Camper Ausbau
Außenmaß oder Innenmaß – was gebe ich im Konfigurator an?
Steel Buddy fertigt standardmäßig nach Außenmaß. Die eingegebenen Maße umfassen die gesamte Duschwanne inklusive Kragen. Innenmaße werden im Konfigurator automatisch ergänzt. So passt die Duschwanne zu deinem Wohnwagen, deinen Radkästen und deinen Türöffnungen. Im Konfigurator helfen Skizzen bei der richtigen Maßwahl. Mehr dazu findest du ebenfalls in unserem Ratgeber „Außen oder Innenmaß?„.
Was bedeutet „Wanne ohne Schweißung" und wann macht das Sinn?
„Wanne ohne Schweißung“ heißt, dass die Ecken nur gekantet, nicht verschweißt sind. Diese Variante eignet sich für trockene Bereiche wie Spritzschutz oder Werkzeugwanne. Für eine Nasszelle im Camper, also Wohnmobil-Dusche oder Camper-Dusche, empfehlen wir die Variante mit verschweißten Ecken. Nur die ist dauerhaft wasserdicht.
Wo sitzt das Aufhängeloch bei pulverbeschichteten Wannen?
Das Aufhängeloch wird vor dem Pulverbeschichten gebohrt und mitbeschichtet, so bleibt die Bohrung dauerhaft geschützt. Die Position gibst du beim Konfigurieren an, Standard ist oben mittig.
Welches Material ist für meinen Camper am besten?
Für die meisten Camper ist Aluminium (2 mm) das beste Material für eine Duschwanne – es ist leicht, korrosionsbeständig und rostet nicht. Bei Steel Buddy wird die Wanne verschweißt und pulverbeschichtet, damit sie im Dauer-Nassbereich eines Vans dauerhaft dicht und pflegeleicht bleibt. Mit rund 4 bis 5 kg (bei 80 × 80 cm) ist Aluminium deutlich leichter als Keramik, Stahl oder Mineralguss – im Wohnmobil, wo jedes Kilo zählt, der entscheidende Vorteil. Edelstahl ist ebenfalls rostfrei, wiegt aber etwa das Doppelte und kostet mehr.
Wie lange dauert die Fertigung?
Je nach Auslastung 5 bis 10 Werktage. Im Konfigurator siehst du die aktuelle Lieferzeit vor der Bestellung.
Kann ich die Wanne auch mit Bohrungen für Armatur und Ablauf bestellen?
Ja. Bohrungen, Ausschnitte und Gewinde konfigurierst du direkt mit. Wir bohren, kanten und schweißen alles in einem Arbeitsgang.
Was kostet eine Camper-Duschwanne bei euch ungefähr?
Eine typische L-Form-Wanne aus Aluminium für einen Sprinter mit Ausklinkung liegt bei etwa 150 bis 350 €, abhängig von Größe und Bearbeitungen.



